Handliche Sekretärin für Pflegepersonal

Am Kranken- oder Pflegebett müssen unzählige Werte erfasst und dokumentiert werden. Während dies meist zunächst am Bett handschriftlich und in einem zweiten Schritt elektronisch geschieht, könnte das schon bald von einem intelligenten Gerät im Smartphone-Format erledigt werden – und dabei Millionen Euro sparen.

Fieber, Blutdruck, Sauerstoff, Zucker, Temperatur und vieles mehr: Ein guter Teil der Arbeit von Pflegekräften entfällt auf die Beobachtung ihrer Patienten – und diese Daten müssen natürlich penibel dokumentiert werden. Dies geschieht auch heute noch meist zunächst handschriftlich und wird in einem zweiten Arbeitsschritt in die EDV-Systeme der Einrichtung eingegeben. Das ist sehr zeitaufwendig und zudem auch eine mögliche Quelle für folgenschwere Fehler.

Da fragt man sich als Laie: Dafür gibt es noch kein elektronisches Device? „Bisher gab es das noch nicht“, erklärt Erwin Berger, Geschäftsführer der „Ilvi-GmbH“, einer Tochter der Berger-Medizintechnik GmbH in Gleisdorf. „Wir haben diese Lücke nun geschlossen und einen handlichen Assistenten für Pflegekräfte entwickelt, der künftig die Dokumentation aller denkbaren Daten digitalisiert, deutlich vereinfacht und gleichzeitig sicherer macht“, so Berger. Das Device im Smartphone-Format nennt sich „Ilvi“ und kann nicht nur mit allen auf dem Markt befindlichen Schnittstellen und Apps von bereits vorhandenen medizinischen Geräten und Krankenanstalten-Informationssystemen kommunizieren, sondern erlaubt auch die einfache Eingabe von manuell zu erhebenden Daten sowie beispielsweise eine digitale Wunddokumentation mittels Fotos.

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