Neue Modelle ersetzen klassische Kur - steiermark.ORF.at

25.000 Steirer wollen jährlich ihren Bewegungsapparat wieder auf Vordermann bringen, meistens mit einer klassischen Kur. Doch der herkömmliche Kuraufenthalt könnte bald der Vergangenheit angehören.

Bisher liegt der Schwerpunkt eines klassischen Kuraufenthalts auf passiven Therapien wie Heilmassagen. Künftig sollen zwei Programme für die Gesundheit der Steirer sorgen: Die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ bildet die „Kur neu“ ab und soll durch das Bewegungsprogramm „Jackpot“ ergänzt werden.
 

Aktivere Teilnahme

Die „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ setzt, wie schon der Name sagt, eine aktivere Teilnahme der Patienten voraus und soll einen stärkeren präventiven Charakter haben. Das Pilotprojekt läuft seit drei Jahren mit den Schwerpunkten mentale Gesundheit, Bewegung und Ernährung, und es verlangt eine aktive Teilnahme, sagt Kurt Aust von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA): „Die Patienten, die das bisher in Anspruch genommen haben, haben sich zwar anstrengen müssen, waren aber sehr zufrieden, und eigentlich ist ja der Ansatz dabei, eine Art Lebensstiländerung während dieses Aufenthalts zu initiieren.“
 

Unterstützung bei Änderung des Lebensstils

Gemeinsam mit der „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ soll auch das Bewegungsprogramm „Jackpot“ nach ersten positiven Erfahrungen in der Steiermark weiterverfolgt werden. Es soll dabei helfen, diese Lebensstiländerung dann auch tatsächlich im Alltag zu schaffen: Trainer von Sportvereinen arbeiten nach der neuen Kur mit den Patienten weiter und sollen sie anhaltend zu mehr körperlicher Aktivität motivieren.

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